Wandern & Erlebniswege in der Schlick 2000

Wandern rund um die Kalkkögel

Das Wanderzentrum Schlick 2000 ist schon aufgrund seiner außergewöhnlichen Natur und der beeindruckenden Fernsicht - von den Stubaier- bis hin zu den Zillertaler Alpen - am Kreuzjoch und auf der Panoramaplattform "StubaiBlick" einen Besuch wert. Das in den letzten Jahren neu geschaffene durchgehende Erlebniswege-Netz von der Bergstation bis ins Tal setzen dem aber noch Kurzweiligkeit und Spaß für die ganze Familie oben drauf.

Bei einem sportlichen Tag rund um die faszinierende Gebirgskette der Kalkkögel - auch Nordtiroler Dolomiten genannt - darf ein Besuch auf der Aussichtsplattform "StubaiBlick" nicht fehlen, die dank der atemberaubenden Fernsicht ein wahrlich sagenhafter Ort ist. Genusswanderer nutzen die Möglichkeit, den ersten Anstieg mit der Gondelbahn zu bewältigt, um dann von der Mittelstation Froneben oder der Bergstation Kreuzjoch zu einer Bergwanderung aufzubrechen und die atemberaubende Bergwelt oder facettenreiche und spannende Erlebniswege für Klein & Groß zu entdecken.

Geführte Wanderungen im Sommer

Jeden Mittwoch von 10.06. bis 30.09.2026 bringt Sie ein Wanderführer:in zu den schönsten Plätzen im Wandergebiet der Schlick 2000.
Die Wanderung ist kostenlos und findet bei jeder Witterung statt. Das Wanderziel wird kurzfristig vor Ort entschieden
(Abhängigkeit von Gruppengröße, Kondition & Trittsicherheit).

Treffpunkt jeden Mittwoch, 9:00 Uhr Talstation Schlick 2000

Rutschenweg
Tirols erster Rutschenweg in der Schlick 2000 verbindet Wandern mit Action und sorgt für unvergesslichen Familienspaß. Direkt bei der Bergstation der Galtbergbahn starten mehrere spektakuläre Edelstahlrutschen entlang der Wanderwege Nr. 9 & 10, eingebettet in die beeindruckende Bergwelt des Stubaitals. Mit den an der Talstation erhältlichen Rutschmatten wird der Weg zum Abenteuer für kleine und große Entdecker.
Seenweg
Dieser neu angelegte Wanderweg startet entweder bei der Bergstation Galtbergbahn oder bei der Mittelstation Froneben und verbindet den Galtalmsee und den Panoramasee - die im Winter für die Beschneiung verwendet werden - miteinander. Auch wenn es keine Badeseen sind, bieten beide nach einer spannenden Wanderung Erholung am Berg.
Naturlehrweg
Entlang des Naturlehrweges vom Kreuzjoch zur Schlickeralm lernen Jung und Alt die Natur an den interaktiven Stationen kennen. Wissen & Spaß ist hier garantiert!
Scheibenweg
Ausgestattet mit einer Scheibe können Wanderer mit ihr um die Wette rennen. Die Holzscheibe rollt entlang den Rinnen am Wegesrand und muss von den Besuchern an gefinkelten Stationen eingesetzt werden.
Stubai Baumhausweg
Mehrere Baumhäuser laden am Stubai Baumhausweg zum Entdecken, Spielen und Rasten ein. Geht mit Zwerg Bardin auf große Schatzsuche entlang des Weges (kein Rundwanderweg).
Aussichtsplattform "StubaiBlick"
Von der Aussichtplattform genießen Sie einen unbeschreiblichen Weitblick auf die Stubaier Bergwelt bis hin zu den Zillertaler Alpen.
Panoramaweg
Auf dem kurzen, bestens für Familien und Senioren geeigneten Panoramaweg erleben Sie einen atemberaubenden Weitblick über die Stubaier Bergwelt.
Abendweide
Entdecken Sie die Abendweide zwischen Schlickeralm und Panoramasee. Lassen Sie die Seele baumeln und schärfen Sie Ihre Sinne.

Touren & Wanderungen ab der Mittelstation Froneben

Der Weg führt von der Mittelstation Froneben über den Scheibenweg (Nr. 6) bis zum Panoramasee. Weiter zur Schickeralm über die Abendweide (Nr. 5). Dort angekommen geht es wieder ein Stück retour und dann beim Panoramasee bis zur Galtalm (Nr. 10). Zurück gehts über Weg Nr. 9 von der Galtalm zur Mittelstation Froneben. Leichte Wanderung von Alm zu Alm.

Dauer: ca 2 ½ - 3 Stunden

Von der Mittelstation Froneben führt der Weg über den Schlickerboden (Nr. 19) zum Bergler Bründl und zur Pfarrachalm (Nr. 18). Von der Pfarrachalm über Plöven hinab zur Talstation Schlick.
Dauer: ca. 4 ¾ Std. (Auf- und Abstieg)

Von der Mittelstation Froneben führt der Weg über die Galtalm (Nr. 9) weiter bis zur Bergstation Kreuzjoch (Nr. 12).
Dauer: ca. 2 ½ Std

Von der Mittelstation über den Baumhausweg (Nr. 7) nach Vergör und retour zur Talstation.
Dauer: ca. 1 ½ Std.

Anfänglich über den Scheibenweg (Nr. 6) zum Panoramasee und dann durch die Lärchenwiesen des Schlickerbodens (AbendweideNr. 5), entlang zur Schlickeralm. Besonders Familien geeignet.
Dauer: ca. 1 ½ Std.

Von der Mittelstation Froneben über den Baumhausweg (Nr. 7) bis zum Alpengasthaus Vergör. Von dort weiter den Weg Nr. 21 Richtung Gschmitz und Pfurtschell. Nach Pfurtschell immer der Beschilderung "Sunnenseit'n Weg" folgen bis zur Hängebrück und Naturschauplatz "Neustiftblick". Nach der Hängebrücke immer weiter Richtung Neustift. Alle Details finden Sie hier.
Dauer: bis zur Hängebrücke ca. 2 Std. 

Touren & Wanderungen ab der Bergstation Kreuzjoch

Hinauf gehts zum Gipfel des Kreuzjochs. 

Dauer: Hin und retour ca. 1 Stunde - Weg Nr. 1

Über die Südseite des Kreuzjoch geht es zum Sennjoch hinauf, der Abstieg erfolgt über die Nordseite (Nr. 2)
Dauer: ca. 1 ½ Std.

Über die Nordseite des Kreuzjoch erfolgt der Aufstieg zum Sennjoch (Nr. 2 und 3), von dort geht es zur Starkenburgerhütte. Weiter Richtung Hoher Burgstall und über das Schlicker Schartl geht es zum Burgstalljoch (Nr. 15) zurück zum Sennjoch. Abstieg zur Bergstation über die Nordseite Kreuzjoch.
Dauer: ca. 4 Std.

Von der Bergstation Kreuzjoch wandert man den gemächlich ansteigenden Panoramaweg Richtung Starkenburger Hütte (Nr. 3). Nach der Sennjochhütte folgt man der Beschilderung Hoher Burgstall (Nr. 14). Der Steig führt über den Rücken aufwärts, zweigt rechts ab und führt unter der Südwand des Niederen Burgstalls vorbei. Danach führt der Weg durch eine gut gesicherte Felsrinne und schlängelt sich zum Gipfel des Hohen Burgstalls hinauf, die letzte Passage direkt über den Felsgrat. Der Abstieg erfolgt über die Südseite des Gipfels zur Starkenburger Hütte (2.237 m). Von der Hütte führt der Steig ca. 300 Hm ansteigend zurück zur Bergstation der Schlick 2000. 
Dauer: ca. 3 ½ Stunden

Hier erfahren Sie mehr über den Hohen Burgstall

Route A: Über den Naturlehrweg (Nr. 4) bis zur Schlickeralm und von dort über die Abendweide und Scheibenweg bis zur Mittelstation Froneben (Nr. 5 und 6). Dauer: ca. 3 Stunden
Route B: Hinauf zum Sennjoch (Nr. 3) und von dort zur Starkenburger Hütte. Über die Kaserstattalm, Knappenhütte und Galtalm zur Mittelstation Froneben. Dauer: ca. 4 ½ Stunden

Über die Südseite des Kreuzjoch geht es zur Bergstation Galtbergbahn (Nr. 12). Von dort dann entweder mit 10er-Gondelbahn zur Mittelstation oder über den Weg Nr. 10 und Nr. 9 weiter zur Mittelstation Froneben. 
Dauer: ca. 2 ½ Stunden

Über die Südseite des Kreuzjoch geht es zur Knappenhütte. Von dort zur Galtalm und hinab nach Vergör. Von Vergör zurück zur Talstation.
Dauer: ca. 3 ½ Stunden

Touren & Wanderungen ab der Bergstation Galtbergbahn

Von der Bergstation der 10er- Galtbergbahn immer leicht bergab vorbei am Galtalmsee bis zum Panoramasee (Nr. 10).
Dauer: ca. 1 Std.

Von der Bergstation der 10er- Galtbergbahn bis zur Galtalm (Nr. 10).
Dauer: ca. 15 Min.

Von der Bergstation Galtbergbahn über die Südseite des Kreuzjochs immer bergauf Richtung Bergstation Kreuzjoch.
Dauer: ca. 1,5 Std. 

Einstufung der Wanderwege

Gelbe Wanderwege sind leichte Wege. Gut markiert, breit, mäßig steil, nicht ausgesetzt, auch bei schlechtem Wetter gefahrlos begehbar. Wanderwege für jedermann, auch für Kinder und ältere Menschen, mit passendem Schuhwerk und Wanderausrüstung.

Rote Bergwege sind mittelschwierige Bergwege. Gut markiert, schmal, oft steil angelegt, teilweise ausgesetzt und setzen bei schlechtem Wetter Wandererfahrung voraus. Kurze gesicherte Kletterpassagen möglich. Trittsicherheit und Wanderausrüstung erforderlich.

Schwarze Bergwege sind schwierige Bergwege. Gut markiert, schmal, ganz oder zum Teil sehr steil angelegt, oft ausgesetzt. Begehung bei schlechtem Wetter gefährlich. Wege mit längeren gesicherten Kletterpassagen. Trittsicherheit erforderlich. Nur für konditionsstarke, schwindelfreie, alpinerfahrene Bergsteiger mit entsprechender Bergausrüstung. Klettersteige zählen zu den schwarzen Bergwegen.

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