MTB Stubai

Die Berge kommt man nicht nur zu Fuß hinauf. Herausfordernde Strecken und beschwingte Abfahrten bringen Abwechslung in den Radleralltag und zeigen die Vielfalt des Mountainbiken in Tirol auf.

Die Mountainbikewege sind im ganzen Stubaital nach dem Mountainbikemodell Tirol gestaltet. Dies ermöglicht eine einfache Navigation und garantiert sichere Wege.
 

Leichte Routen (blau)

Aussichtsreiche Bike & Hike Tour für Anfänger und die ganze Familie.

An der Talstation der Kreuzjochbahn im Wander- und Skigebiet Schlick 2000 beginnt dieses Bike-Erlebnis für Groß und Klein. Nach ca. 200 m auf Asphalt macht die Forststrasse zum Berggasthof Vergör den Weg frei für erste Erfahrungen am E-Bike, den Beginn einer stromlosen Radleidenschaft und junge Strampler, die hoch hinauswollen. Als Belohnung wartet auf der Sonnenterrasse dann nicht nur ein leckeres Eis, sondern auch ein traumhafter Blick übers Stubaital. Außerdem ist der Naturschauplatz Gschmitz nur noch ca. 30 min zu Fuß entfernt, wo träumen und abheben leichtfällt.

514 Vergör

Familien-Radausflug zum Naturschauplatz mit abschließendem Wasserspaß.

Talauswärts rollt es sich bei dieser Tour ab Telfes ohne wenig Treten mühelos für alle dahin. Aber auch taleinwärts lässt sich die Strecke für Jung und Alt, entweder mit Papas Hilfe oder in Mamas Radanhänger, meistern. Bereits nach kurzer Fahrt bietet der Naturschauplatz Telfer Wiesen eine wunderbare Rastmöglichkeit. Auf  ein Schnitzel oder einen Kaiserschmarren geht es danach in den Gasthof Kirchbrücke, der auch für seine Fische aus den eigenen Teichen bekannt ist. Als  Belohnung für den Tag am Rad lockt dann noch der Besuch im StuBay – dem Freizeitcenter mit Schwimmbad, Spielplatz uvm.

563 Telfer Wiesen Tour

Klein und Groß entdecken beim Dahinrollen die Natur und den verzauberten Wald.

Mit nur einer kleinen Steigung anfangs führt diese Tour vom Parkplatz Schönberg schön flach durch einen schattigen Wald bis nach Mieders. Es könnte gut sein, dass die Schule der magischen Tiere hier gerade eine Unterrichtsstunde abhält. Deshalb lohnt es sich auf alle Fälle auf der orststrasse öfters links und rechts zu schauen und Pausen einzulegen, um nicht eventuell etwas Spannendes am Wegesrand zu verpassen. Talauswärts geht es dann auf Asphalt durchs Dorf zügig  dahin, so dass auch die letzten Höhenmeter zurück zum Startpunkt kein großes Hindernis mehr darstellen können.

557 Zauberwald Runde

 

Mittlere Routen (rot)

Das hintere Stubaital und die Eisriesen auf einer genussvollen Route entdecken.

Auch dort wo der Gletscher zum Greifen nah ist, lässt sich mit dem Bike auf nicht allzu schweren Routen das Stubaital erfahren. Vom ersten Parkplatz in  Falbeson über den Radweg und die Landesstraße taleinwärts strampeln und nach Ranalt links auf den Forstweg zur Falbesoner Nockalm abbiegen. Beim Anblick der  beeindruckenden Gletscherwelt aber nicht vom Weg abkommen und bei der Falbesoner Nockalm unbedingt die Stubaier Schmankerln verkosten. Erst dann kann es auf dem gleichen Weg retour gehen und eventuell in Ranalt noch ein kurzer Abstecher zur Oberhausalm (Route 569) folgen.

5082 Falbesoner Nockalm

Als schnellen Einkehrstopp, entspannte Extraschleife oder lockere Einsteigertour.

Ohne größere Anstrengung geht es im hinteren Stubaital zur Oberhausalm. Knapp 30 Minuten sind es vom Startpunkt am Parkplatz Falbeson auf asphaltierter  Straße und Forstweg bis zum Ziel. Das ist auch mit Kindern oder Kinderanhänger gut zu schaffen, und bietet den Kleinen zusätzlich die Möglichkeit, sich am Spielplatz bei der Alm auszutoben, während die Erwachsenen ihr Feierabendgetränk oder die Marend (Brotzeit) genießen. Talauswärts ist ein kurzes Trailstück zu meistern, das aber für alle gut machbar ist. Anschließend kann es auf dem Stubai Radweg dahinrollend weitergehen.

569 Falbeson Oberhausalm

Landschaftlich beeindruckende Asphaltroute ins Oberbergtal westlich von Neustift.

Ein rauschender Wildbach, blühende Almwiesen und mächtige Berggipfel begleiten Radfahrer vom Ortsteil Milders bis zum Talschluß bei der Oberissalm. Der asphaltierte Weg führt vorbei an Bergbauernhöfen und Almen mit zahlreichen Bänken für kurze Zwischenstopps. Spätestens beim Parkplatz an der Oberissalm heißt es aber umkehren und auf dem gleichen Weg zurückrollen oder den Drahtesel stehen lassen und zu Fuß weiter bis zur Franz-Senn-Hütte (ca. 1,5 h) oder zum Rinnensee (ca. 3 h,) gehen. So oder so – ein Tiroler Schmankerl vorher unbedingt noch genießen.

568 Milders - Oberissalm

Drei-Almen-Runde mit aussichtsreicher Hike-Option für die starke Bike-Clique.

Am Eingang des Oberbergtales startet diese perfekte Tour für einen Ausflug mit Freunden. Auf asphaltierter Straße geht es vorbei an Alt Bärenbad und über den Forstweg hinauf zum ersten Stopp – der Auffangalm. Keine 200 hm weiter oben wartet mit der Brandstattalm – ebenfalls nur leicht abseits der Hauptroute - schon die nächste Einkehr, die den höchsten Punkt markiert. Locker rollt es sich weiter bis zur Milderaunalm, wo auch tolle Ausblicke warten und der Naturschauplatz Hühnerspiel in ca. 1,5 h erwandert werden kann, bevor sich die Runde in Milders schließt.

572 Milderer Berg

Wadelbeissertour mit zusätzlichem Gipfelsieg und begehbarem Holzkunstwerk.

Erst mal heißt es Einrollen von Neustift bis zum Ortsteil Stackler. Dann geht es konstant aufwärts zur Bergstation Elferbahn. Dort angekommen, sollten nicht nur Aussicht und mutige Gleitschirmflieger bestaunt werden. Es wartet mit der größten begehbaren Sonnenuhr des Alpenraumes (Innendurchmesser von 8 m) auch ein besonderes Holzkunstwerk. Vor den letzten Höhenmetern und der Abfahrt ins Pinnistal können Gipfelstürmer auch noch zu Fuß in ca. 2 h die Elferspitze mitnehmen und dann über die Issenanger und die Herzeben Alm nach Neder und zurück nach Neustift rollen.

574 Elfer

Natur-Tour für E- und Bio-Biker entlang des Gebirgsbaches ins malerische Pinnistal.

Wattleistung aus eigener Muskelkraft oder Elektroantrieb wird auf dieser Strecke vor allem am Beginn benötigt. Sind der Anstieg von Neustift über die Obergasse nach Neder und der Forstweg bis zur Issenangeralm geschafft, wird es leichter und es bleibt wieder Luft, um die vielfältige Natur- und Kulturlandschaft zu bewundern. Links schroffe Felswände, rechts bewaldete Berghänge und neben einem der Bach – so geht es bis zur Karalm, wo sich das Tal am Ende wieder etwas öffnet. Wer will kann noch zur Innsbrucker Hütte aufsteigen oder eine Bergtour auf den Habicht anhängen.

571 Pinnistal - Karalm

Sportliche Panoramatour über mehrere Almen mit eiskalten Köstlichkeiten.

Los geht es an der Talstation des Ski- und Wandergebietes Schlick 2000 in Fulpmes. Nach wenigen Metern auf Asphalt zweigt der Forstweg zur Mittelstation Froneben ab, und es heißt teilweise recht steil bergauf treten bis der Panoramasee und die Kalkkögel vor einem liegen. Hier werden Biker für ihre Stramplerei  belohnt, müssen dann aber unbedingt noch einen Abstecher zur Schlicker Alm mit der ersten Alm Eis Manufaktur machen. Chillig sind nach einem selbst gemachten Eis die letzten Höhenmeter zur Galtalm, und es rollt sich entspannt über die Bruggeralm und die Fronebenalm zurück ins Tal.

585 Almrunde - Schlick

Auf der Sonnenseite des Stubaitales bis weit in den Herbst hinein zur Fernsicht radeln.

Diese mittelschwere Biketour führt vom Freizeitzentrum Stubay in Telfes auf Asphalt stetig bergauf zum Parkplatz Pfarrachalm, wo der Forstweg mit seinen  langgezogenen Kehren beginnt. Durch Wald- und Weidegebiet geht es dann in konstanter Steigung der Pfarrachalm entgegen. Nachdem Hunger und Durst  gestillt sind und die Fernsicht auf die Stubaier und Zillertaler Alpen bestaunt ist, bietet sich nur 15 min. Fußmarsch entfernt beim Naturschauplatz mit der Riesenschaukel ein weiteres Highlight an. Oder man hängt noch 2 h Aufstieg zur Saile (2.404 m) dran.

564 Pfarrachalm

Das Stubaital mit dem Bike auf schattigen Anstiegen von der Rückseite her erobern.

Beim Freizeitzentrum Stubay in Telfes ist auch für diese Tour der ideale Start- und Endpunkt. Auf Asphalt geht es Richtung Telfer Wiesen und danach auf dem Forstweg über den Stockerhof zur Kreither Alm. Diese liegt zwar außerhalb des Stubaitales lockt aber nur 2 min. vom Weg entfernt auch mit Stubaier Köstlichkeiten. Nur 150 hm dahinter verläuft die Route wieder auf Stubaier Terrain. Bevor es am höchsten Punkt dann hinab ins Tal geht, noch einmal die Aussicht genießen und vielleicht in der Hälfte der Abfahrt die Tour sogar noch über die Pfarrachalm (Route 564) erweitern.

565 Telfer Berg

Für Kinder geeignete Einsteigertour über Lärchenwiesen und durch schattige Wälder.

Von den ersten Frühlingtagen bis zum Wintereinbruch sind die Telfer Wiesen für Genussbiker und Familien ein beliebtes Ziel. Die beeindruckende Natur- und Kulturlandschaft erreicht man schon nach wenigen Höhenmetern durch den Ort. Entspannt rollt es sich bis Kreith, wo die kurze Auffahrt zum Alpengasthaus Stockerhof beginnt. Ein Spielplatz belohnt dort die Kleinen für ihre Mühen, die Großen genießen Tiroler Gerichte und einen freien Blick ins Inn- sowie Zillertal. Mit einem kurzen Stück bergauf hinter dem Gasthof erschließt sich eine schöne Familienrunde zurück nach Telfes.

5071 Stockerhof

Genussvolle Biketour mit moderater Anstrengung aber kurzer Schiebestrecke.

Östlich der Bundesstrasse führt die alte Landstrasse taleinwärts Richtung Medraz. Gestartet kann diese Tour schon von der Talstation der Serlesbahnen in  Mieders werden und verläuft dann ab dem Adventurepark in Fulpmes erst mal gemächlich auf einem Forstweg dahin. Danach folgt der Anstieg zum Alpengasthof  Sonnenstein. Dort empfiehlt sich eine Stärkung, da der Drahtesel anschließend ca. 400 m bis zur Klaushofquelle geschoben werden muss. Die Tour mündet dann in den Forstweg, welcher sie mit den Routen 556 sowie 558 verbindet und mühelos bis zum Ausgangspunkt zurückrollen lässt.

560 Sonnensteinrunde

Schattige Rundtour für heiße Tage mit zahlreichen Möglichkeiten für erfrischende Getränke.

Ausgangspunkt dieser Tour ist der Parkplatz der Serlesbahn in Mieders. Nach einem kurzen Stück talauswärts durch den Ort geht es beim Dorfbrunnen auch schon rechts hinauf in den schattigen Wald. In angenehmer Steigung schlängelt sich die Forststrasse dann bis zur Ochsenhütte hoch, von wo aus es sich gemütlich nach Koppeneck hinüberrollt. Spätestens hier empfiehlt sich eine Einkehr, um den Blick vom Karwendel bis zu den Zillertaler Alpen genießen zu können. Die Abfahrt ins Tal führt dann vorbei an einigen Kapellen, wo es sich lohnt, langsamer zu fahren oder stehen zu bleiben.

558 Miederer Berg

König Serles ruft Mountainbiker zur Audienz und zeigt ihnen seinen Ausblick.

Vom Parkplatz Schönberg über einige Kehren auf Asphalt hinauf nach Gleins ist auch schon die größte Anstrengung, die auf dieser Tour zu bewältigen ist. Dennoch braucht es etwas Ausdauer, um dem König seine Ehre zu erweisen. Dafür aber hat man die 3-teilige Felsformation und das Stubaital immer im Blick. Wenn bei der Ochsenhütte der höchste Punkt erreicht ist, geht es genussvoll dahin bis Koppeneck, wo an heißen Tagen auch mal die Füße im Wasser baumeln dürfen. Danach folgt nur noch die Abfahrt bis zur Talstation der Serlesbahn und der Weg durch Mieders zurück nach Schönberg.

556 Serlesblick

Stubai und Inntal Panorama in einer genussvollen Nachmittagsrunde oder schnellen Abendtour.

Bei dieser Route am Eingang des Stubaitales legen fitte Biker bereits beim Gasthof Stefansbrücke an der alten Brennerstrasse los und strampeln die ersten 300 hm über eine steilere Schotterstrasse durch den Wald hoch. Kräftesparender geht es ab dem Parkplatz Schönberg (Anschluß Wipptal Radweg) auf Asphalt über grüne Wiesen und ein paar Serpentinen zum Alpengasthof Gleinserhof. Nach einer köstlichen Jause mit Blick bis ins Inntal führt der schnellste Weg über die  Aufstiegsroute zurück. Zusätzliche Kalorien können über Koppeneck und Mieders (556) verbrannt werden.

504 Gleins

Schwere Routen (schwarz)

Lohnende Trainingsstrecke für ambitionierte Mountainbiker und versierte E-Biker.

Diese Tour beginnt wie die Route 574 im Ortsteil Stackler und führt Richtung Bergstation Elferbahn. Nach etwa 400 hm zweigt sie zur Autenalm ab und geht für  fitte Mountainbiker und geübte E-Biker, die den sehr steilen Aufstieg in Kauf nehmen, weiter zur Klamperbergalm. Biobikern kann es hier schon passieren, dass sie  schieben müssen. Mit Elektroantrieb ist es leichter, aber technisch nicht weniger fordernd. Der schnellste Weg führt auf derselben Strecke retour. An der  Weggabelung zur Bergstation Elferbahn lässt sich aber auch noch die Route 574 über das Pinnistal dranhängen.

5072 Klamperberg

Hoch über dem Stubaital belohnt die Aussicht für Ausdauer und Durchhaltevermögen.

Mountainbiker und E-Bike-Akkus müssen bei dieser Tour über mehrere Almen einen langen Atem beweisen und mit Energien haushalten. Von Fulpmes über die Mittelstation Froneben des Ski- und Wandergebietes Schlick 2000 und die Galtalm sind ordentlich Höhenmeter bis zur Kaserstattalm abzustrampeln. Vor der Knappenhütte (geschlossen) wird es dann fahrtechnisch etwas anspruchsvoller, der größte Teil des Aufstieges ist aber geschafft. Auf der Starkenburger Hütte  angekommen, werden die Speicher gefüllt, um eventuell auch noch den Hohen Burgstall zu erklimmen.

5006 Starkenburger Hütte

Anspruchsvoll mit großartigem Stubaiblick für Biker mit ordentlich Schmalz.

Die Talstation in Fulpmes ist Ausgangspunkt für diese Bike-Herausforderung. Nach wenigen Metern auf Asphalt heißt es auf dem Forstweg antreten und sich bis  zur Mittelstation die Kraft gut einteilen. Die Steigung wird danach zwar kurz mäßiger, es sind aber noch ordentlich Höhenmeter zu absolvieren. Daher eine kleine Pause auf der Schlickeralm mit Blick auf die Kalkkögel einlegen und dann bis zum Bergrestaurant Kreuzjoch nochmals durchstarten. Ohne Wanderung zur  Aussichtsplattform (15 min.) und Zwischenstopp bei der Abfahrt am Panoramasee sollte diese Tour nicht zu Ende gehen.

562 Kreuzjoch

Extrem steil und fordernd mit einem der schönsten Rundblicke übers Stubaital.

Können und Kondition sind für diese schwere Tour nach Wildeben notwendig. Am Parkplatz der Serlesbahnen in Mieders startet sie zwar auf der alten  Landstrasse taleinwärts bis zum Adventurepark in Fulpmes gemächlich, und auch der Forstweg durch den Wald bis Medraz lässt die folgenden Strapazen noch nicht erahnen. Aber gleich nach den ersten Häusern windet sich der extrem steile Weg in mehreren Serpentinen hinauf. Selbst auf dem E-Bike ist nun viel Übung erforderlich. Nach  der verdienten Rast im Gasthof braucht es auf der gleichen Strecke abwärts nochmals höchste Konzentration.

561 Wildeben

Abwechslungsreiche Tour für sportliche und technisch versierte Mountainbiker.

Schon kurz nach dem Start bei der Talstation der Serlesbahn in Mieders windet sich diese Route vorbei an Kreuzwegstationen hinauf bis zum Waldrastersattel.  Dahinter kann nicht nur der Durst am Marienbrunnen gestillt werden, sondern im Klostergasthof auch der Hunger. Gut gestärkt ist dann für Konditionsstarke  vielleicht auch noch eine 2,5 stündige Wanderung auf die Serles drinnen. Actionfans sparen sich aber die Körner lieber für den Trail über den Gasthof Sonnenstein  auf, während weniger Geübte für die Abfahrt besser die Schleife über Koppeneck wählen.

559 Kreuzweg

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